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Was Sie über die Industriellenvereinigung wissen sollten.

Die Industriellenvereinigung (IV) ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Industrie mit derzeit rund 3.500 Mitgliedern.

Die Organisation der IV setzt sich aus ehrenamtlich agierenden Funktionären und hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen. Neben den neun eigenständigen Landesgruppen werden die IV-Mitglieder von der Bundesorganisation und dem Brüsseler Büro betreut.

Als Interessenvertretung verfolgt die Industriellenvereinigung das Ziel, die Vorhaben ihrer Mitglieder in Europa und Österreich gezielt und nachhaltig zu vertreten und den Industrie- und Arbeitsstandort Österreich und Europa zu stärken. Die österreichische Industrie war und ist Vorreiterin in Sachen europäischer Integration. Daher orientiert sich die IV auch stark an der Agenda der Europäischen Union und ist als Mitglied des Europäischen Industrie- und Arbeitgeberverbandes und Sozialpartners BUSINESSEUROPE  intensiv auf EU-Ebene tätig.

Rund 70 Prozent der für die Industrie relevanten politischen Initiativen und Gesetze haben mittlerweile ihren Ursprung auf EU-Ebene. Die IV vertritt hier die Interessen der österreichischen Industrie auf europäischer und österreichischer Ebene. Mit dem Brüsseler IV-Büro hat die österreichische Industrie bereits seit 1988 einen direkten Draht zur Europäischen Union und ihren Institutionen.

Die Schwerpunkte der IV stellen daher jene europäischen und nationalen Themen dar, von denen die IV-Mitglieder und das Industrieland Österreich besonders betroffen sind. Die Interessenvertretung folgt professionellen strategischen Kriterien, die sich an den europäischen und nationalen Entscheidungsprozessen orientieren. Um Die Vertretung vor Ort weiter effizienter gestalten und professionalisieren zu können, wurde die Arbeit der IV weitgehend auf Projektorganisation und europäische Entscheidungsprozesse ausgerichtet.

Erfolge der IV 2010/11

  • Budgetkonsolidierung: Industrie- und Arbeitsstandort Österreich gesichert
  • Energieinfrastruktur aufgewertet und Liberalisierung forciert
  • Elektromobilität vorangetrieben
  • Wettbewerbsfähigkeit durch realistische Klimapolitik gesichert
  • Ausbau Erneuerbare Energie im Sinne der Industrie 
  • IKT-Politik für Österreich vorangetrieben
  • Forschungsprämie von 8 auf 10 Prozent erhöht
  • Bedeutung der Leitbetriebe für den Standort kommuniziert
  • Für den Fachkräftenachwuchs eingetreten (New Skills | Fachkräftestrategie 2020)
  • Bildungspolitik für modernen Wirtschaftsstandort vorgedacht
  • Hochschulzugang im Sinne der Industrie mitgestaltet
  • Weichen für Europas Wettbewerbsfähigkeit gestellt
  • MOEL-Initiative weitergeführt
  • Schritte für ein zukunftsfähiges Pensionsystem
  • Unternehmen vor überzogenen Bestimmungen bei Lohn- und Sozialdumping bewahrt
  • Migration für das moderne Industrieland gestaltet
  • Familienleistungen transparent gemacht
  • Freiwillige Gleichstellung sicher gestellt
  • Mehr Sicherheit im Steuer- und Strafrecht
  • Zukunft der Industrie vorgedacht

Die Landesgruppen können Sie besuchen, indem Sie einfach in der Navigationszeile am oberen Rand des Bildschirms auf "IV Bund" klicken.


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Ludwig Urban-Saal
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