13.01.2012

Rot-Weiß-Rot-Card: Industrie sieht noch „Verbesserungsmöglichkeiten"

793 Anträge wurden nach der Einführung der Rot-Weiß-Rot-Card für qualifizierte Zuwanderung aus Drittstaaten außerhalb der EU seit Mitte des Vorjahres bewilligt.

Christian Friesl, der als Bereichsleiter für Gesellschaftspolitik in der Industriellenvereinigung maßgeblich an den Vorarbeiten beteiligt war, ist generell „sehr froh" über die Karte und dem damit verbundenen Punktesystem für Zuwanderer. Im Vollzug ortet er aber „Verbesserungsmöglichkeiten in den Verfahren". Das betrifft etwa den Umstand, dass Ansuchen im Ausland gestellt werden müssen, und eine raschere Abwicklung, die in anderen Ländern digitalisiert erfolgt. Innen- und Außenministerium seien aber „sehr interessiert, Verbesserungen vorzunehmen", so Friesl.

Ein Hauptziel für heuer sieht der IV-Bereichsleiter nun in der Außenwirkung, im Speziellen die Erstellung eine Schwerpunktkonzepts für die Anwerbung und die Außenkommunikation.


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ao.Univ.Prof. Dr. Christian Friesl, Bereichsleiter Gesellschaftspolitik
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