Industrie begrüßt BMWFJ-Initiative zur Entlastung des Familienlastenausgleichsfonds
IV-GS Neumayer: FLAF auf familienbezogene Leistungen fokussieren, Transparenz erhöhen und Spielräume für Lohnnebenkostensenkung nutzen„Die Industrie begrüßt den Vorstoß des Familienministeriums, den größtenteils aus Dienstgeberbeiträgen gespeisten Familienlastenausgleichsfonds - FLAF - von gänzlich oder teilweise familienfremden Leistungen zu entlasten", erklärte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Christoph Neumayer, heute, Montag. Die nunmehr erfolgte Evaluierung der Leistungen des hochverschuldeten FLAF auf ihren unmittelbaren Familienbezug hin seien bereits seit längerem vom Rechnungshof gefordert worden.
„Zentral ist, Effizienz, Treffsicherheit und Wirksamkeit des Leistungsspektrums zu hinterfragen und die durchaus auch höheren erzielbaren Spielräume insbesondere für eine Senkung des FLAF-Beitrages zu nutzen", sagte der IV-Generalsekretär. „Österreich ist bei den finanziellen Beihilfen für Familien im internationalen Vergleich führend", so Neumayer - „allerdings sind die zahlreichen unterschiedlichen Familienleistungen höchst unübersichtlich geworden, weshalb hier eine Vereinfachung angedacht werden sollte". Die Industrie spricht sich angesichts der aktuell mehr als 30 unterschiedlichen Familienleistungen aus dem FLAF klar für mehr Transparenz und Vereinheitlichung der Leistungen aus.
