21.10.2011

IV zu ÖGB: Kurzarbeit – Die Unternehmen haben am meisten bezahlt

Die Industriellenvereinigung hält fest:

Die Kosten der Kurzarbeit wurden zu zwei Dritteln von den Unternehmen getragen, wie eine Studie der IV zur „Kurzarbeit 2009" gezeigt hat. Nur ein Viertel entfiel auf die öffentlichen Zuschüsse zur Kurzarbeit und mit 9 Prozent der Kosten war der Anteil der Arbeitnehmer am geringsten. Von Gesamtkosten von 454 Mio. Euro entfielen 299,6 Mio. Euro auf die Unternehmen, 113,5 Mio. Euro auf die öffentliche Hand und 40,9 Mio. Euro auf Arbeitnehmer.

„Die Kurzarbeit wurde von der Mehrzahl der Betriebe als gutes und adäquates Instrument zur Überbrückung der Krise genützt. Die Zusatzkosten des Instruments waren aber zu hoch, die Flexibilität war zu gering", so IV-Generalsekretär Mag. Christoph Neumayer.


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