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04.10.2011

Frauenförderung: JI-Bundesvorsitzende lehnt Quotenregelungen ab

Es wäre wichtig, den Frauenanteil in Führungspositionen und auch in der zweiten und dritten Ebene zu stärken, betont Theres Niss in einem Gespräch mit dem "Standard.at".

Die Bundesvorsitzende der Jungen Industrie (JI) und geschäftsführende Gesellschafterin des Unternehmens High Tech Coatings, Therese Niss, möchte nicht als Quotenfrau gesehen werden: „Ich wurde vereinzelt auch spaßhaft als Quotenfrau der Jungen Industriellen bezeichnet, und das habe ich als diskriminierend erlebt."

Die Diskussion um die Aufsichtsräte werde laut Niss „total überbewertet". Viel wichtiger wäre es, den Frauenanteil in Führungspositionen und auch in der zweiten und dritten Ebene zu stärken. Die Unternehmen seien sich ihrer Aufgaben „sehr wohl bewusst, aber eine gesetzliche Maßnahme lehnen wir ab".


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Therese Niss, Bundesvorsitzende der Jungen Industrie
Therese Niss, Bundesvorsitzende der Jungen Industrie



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