Rot-Weiß-Rot-Card: Die erste Erhebung zeigt eine gute Nachfrage
Seit 1. Juli 2011 regelt die „Rot-Weiß-Rot-Card“ den Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt für Bürgerinnen und Bürger aus Nicht-EU-Staaten. Der erste Bericht, der nun vom AMS veröffentlicht wurde, sagt aus: die Rot-Weiß-Rot-Card hat bisher recht ordentlichen Absatz gefunden.Die RWR-Card zeichnet sich - der ersten Datenerhebung nach - bereits als erfolgsversprechendes Projekt ab: In den ersten beiden Monaten wurden 259 Bewilligungen erteilt, 31 Mal gab es eine Ablehnung. 92 Anträge sind noch in Arbeit.
Besonders nachgefragt ist die neue Card in der Branche Information und Kommunikation, im Bereich Banken/Versicherungen, sowie in den Gesundheitsberufen, am Bau und im Handel.
Die meisten der 259 Arbeitsbewilligungen gingen an „Schlüsselkräfte" (205) und Studienabsolventen (30). Neben 17 Blue Cards, das sind Bewilligungen, die gemäß EU-Vorgaben zu vergeben sind, wurden auch sieben Karten an besonders Hochqualifizierte ausgegeben. Für Mangelberufe werden die Neuregelungen erst im Laufe des kommenden Jahres etabliert, weshalb es hier noch keine Kartenvergabe gibt.
Ein wichtiger Beitrag für den Erfolg des neuen Zuwanderungssystems ist die ausreichende Information und Beratung potenzieller Zuwandernden. Mitte September wird daher ein Migrationsportal seitens der zuständigen Ministerien präsentiert, das es Interessierten ermöglicht sich via Internet über Zuwanderungsmöglichkeiten sowie das Leben und Arbeiten in Österreich umfassend zu informieren.
Sollten Sie bereits Erfahrungen mit der RWR-Card gemacht haben, freuen wir uns über Ihr Feedback an Mag. Anna Bohrn (Tel.: +43 1 71135-2240, Mail: a.bohrn@iv-net.at).
Alle Informationen zur RWR-Card finden Sie auf http://www.migration.gv.at
