Wer auf Frauen verzichtet, verzichtet auf einen Teil des Erfolgs
„Österreich braucht mehr Frauen in Führungspositionen - nicht nur aus Gerechtigkeitsgründen sondern aus ökonomischer Vernunft.", betonte Mag. Markus Beyrer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), in seiner Rede zum Auftakt von „Zukunft.Frauen". „Frauen sollen aufgrund ihrer Qualifikation und nicht aufgrund ihres Geschlechts eine Position inne haben. Deshalb haben wir es uns gemeinsam mit der WKÖ und dem BMWFJ zum Ziel gemacht, mehr Frauen für Führungspositionen zu gewinnen, und zwar mit Förderung statt Zwangsmaßnahmen. Die Nutzung des erst teilweise ausgeschöpften ökonomischen Potenzials von Frauen für Leitungsfunktionen ist eine wirtschaftspolitische Notwendigkeit."
„Zukunft.Frauen" ist ein Führungskräfteprogramm nach norwegischem Vorbild für Frauen in Österreich, das vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Österreich und der Industriellenvereinigung entwickelt wurde, um Frauen zu unterstützen, die auf dem Weg ins Top-Management, in den Vorstand oder in den Aufsichtsrat sind.
Insgesamt acht berufsbegleitende Module sollen Frauen, die in ihrem Unternehmen als Kandidatinnen für einen Führungsjob gelten, fördern. Das Programm läuft erstmals von September 2010 bis Februar 2011 und umfasst Bereiche wie Unternehmensführung, Personalmanagement, Aufsichtsratstätigkeit, aber auch Soft-Skills, wie Rhetorik, Verhandlungsführung und Leadership, die den Teilnehmerinnen von Experten auf Ihrem Gebiet näher gebracht werden.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.zukunft-frauen.at/
