Forschung und Bildung: Dynamik der vergangenen Jahre fortfahren
Mit Strukturreformen Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen.Als „bedauerlich" bezeichneten der IV-Präsident Veit Sorger und AIC-Aufsichtsratschef Hannes Androsch bei einem gemeinsamen Mediengespräch in Alpbach, dass die FTI-Strategie der Bundesregierung entgegen Ankündigung bei den diesjährigen Technologiegesprächen seitens der Bundesregierung nicht vorgestellt wurde.
„Es bedarf einer gezielten Stärkung der für unsere Wettbewerbsfähigkeit so zentralen Zukunftsbereiche Bildung, Forschung und Innovation. Jede weitere Verzögerung der Veröffentlichung der FTI-Strategie bringt einen weiteren Verlust an Standortattraktivität im europäischen und globalen Wettbewerb, kostbare Zeit für notwendige Strukturreformen gehen verloren", stellte IV-Präsident Veit Sorger anlässlich eines Hintergrundgespräches in Alpbach fest.
„Wir haben jetzt einen dringenden Handlungsbedarf, notwendige Weichenstellungen vorzunehmen, sonst riskieren wir, dass das, was wir uns in den letzten Jahren hart erarbeitet haben, wieder zu verlieren. Die Dynamik im Forschungs- und Innovationsbereich während der letzten Jahre war enorm. Uns ist es sogar gelungen, eine stärkere Dynamik als China zu erreichen. Nun aber macht sich ein Stillstand breit, dessen Konsequenzen wir noch gar nicht abschätzen können.
Es ist notwendig, bei allen erforderlichen Budgetrestriktionen und ausgabenseitigen Einsparungen, die Zukunftsbereiche Bildung, Forschung und Innovation zu stärken. Wir müssen Strukturreformen in der Verwaltung, im Gesundheitssystem und bei den Pensionen angehen, um Mittel für diese Bereiche zur Verfügung stellen zu können", so der Präsident abschließend.
