Website des Demographietools "future.monitor" bekam neues Gesicht
Der future.monitor - das Zukunftstool
Der future.monitor generiert eine wissenschaftlich fundierte Faktenbasis über demografische und volkswirtschaftliche Entwicklungen in Österreich. In verschiedenen Szenarien wird nicht nur dargestellt, welche Auswirkungen die Bevölkerungsentwicklung auf den künftigen Lebensalltag (Daseinsvorsorge, Standortfrage) hat, sondern vor allem, an welchen Stellschrauben zu drehen ist, damit die Wirtschaftsleistung und damit verbunden die sozialen Sicherungssysteme in Österreich auch künftig erhalten werden können.
Der future.monitor ist eine Kooperation zwischen der Industriellenvereinigung Österreich, dem Österreichischen Roten Kreuz und der Wirtschaftsuniversität Wien. Daran beteiligt sind außerdem Wissenschafter des IIASA (International Institute for Applied Systems Analysis).
Wozu der future.monitor?
Kindheit, Lebensmitte, Alter - das sind im Wesentlichen die drei Stationen unseres Lebens. In der Kindheit und im Alter sind wir von den Menschen abhängig, die in der Mitte ihres Lebens stehen und erwerbstätig sind: Sie erbringen die für unseren Wohlstand nötige Wirtschaftsleistung und finanzieren mit ihren Steuern und Beiträgen den modernen Sozialstaat.
Die Zahl der Geburten geht allerdings in ganz Europa seit Jahren zurück, gleichzeitig steigt die Zahl der Älteren. In den kommenden Jahren und Jahrzehnten wird die Versorgungslast für die Jungen und die Alten auf die Schultern von immer weniger Erwerbstätigen verteilt.
Kann das gut gehen? Können künftig auch weniger Erwerbstätige die Wirtschaftsleistung erbringen, die notwendig ist, um den Wohlstand zu erhalten und den Sozialstaat zu finanzieren? Das ist die zentrale Frage, der wir mit dem future.monitor nachgehen. Eine erste Antwort lautet: Nicht die Bevölkerungsentwicklung ist gefährlich. Gefährlich wäre es, sie zu ignorieren. Denn die Zeit läuft, und handeln müssen wir jetzt. Was zu tun ist, zeigt der future.monitor. Dabei drehen wir an Stellschrauben in drei Themenbereichen: Bildung, Erwerbstätigkeit und Migration.
Alle Szenarien inklusive interaktiver Zeitreise mit Erklärungen von Prof. Lutz finden Sie auf http://www.futuremonitor.at/
Nähere Informationen zu den einzelnen Szenarien finden Sie hier.