04.08.2010

Koren: Euro-Abwertung soll heimischer Exportwirtschaft helfen

Die Entwicklung des Euro könnte einen zusätzlichen Impuls bringen, meint IV-Vizegeneralsekretär Peter Koren in einem aktuellen Interview.

Nach einem deutlichen Einbruch der österreichischen Exportwirtschaft im Vorjahr ist die Industriellenvereinigung (IV) für heuer zuversichtlicher. Einen zusätzlichen Impuls könnte die Entwicklung des Euro bringen.

Experten internationaler Hedgefonds erwarten ein baldiges Ende des Euro-Anstiegs und rechnen mittelfristig ein Einpendeln bei 1,20 US-Dollar. „Es gibt noch viele Unsicherheitsfaktoren, aber wenn es tatsächlich zu einer Euro-Abwertung kommt, dann bringt das sicher einen Kick für die deutsche Exportwirtschaft. Und der wird sich etwas zeitverzögert auch in Österreich bemerkbar machen", so IV-Vizegeneralsekretär Peter Koren.

Laut IV liegen die 58 lukrativsten Exportmärkte der Welt durchwegs außerhalb Europas. Österreichs Anteil an den Einfuhren in diese Märkte beträgt 4,6 Prozent. „Zieht man China ab, sind es überhaupt nur drei Prozent, so Koren.


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IV-Vize-Generalsekretär Peter Koren
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