Industrie zu „MiA 2010“: Zuwanderung als ökonomischer und kultureller Gewinn
„Zuwanderung und Gleichstellung von Frauen bedeuten für unser Land einen ökonomischen und kulturellen Gewinn. Wir treten für Chanchengleichheit für Frauen und eine bessere Integration von Zuwanderenden ein. Die „MiA" verbindet beides", erklärte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Markus Beyrer heute, Montag, das Engagement der IV für die „MiA". Ob im Bereich Corporate Social Responsibility, der Gleichberechtigung von Männern und Frauen, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder dem Themenbereich Migration und Integration: „Die österreichische Industrie lebt ihre gesellschaftliche Verantwortung." Die „MiA" - eine Auszeichnung für besondere Leistungen von Frauen mit internationalem Hintergrund in und für Österreich - wird anlässlich des heutigen „Internationalen Tags der Frau" bereits zum dritten Mal vergeben. IV sowie IV Wien sind Sponsoren der Kategorie „Kunst und Kultur".
„Kunst und Kultur gehen Hand in Hand mit gesellschaftspolitischen Maßnahmen. Wenn wir eine zeitgemäße Gesellschaftspolitik machen wollen, dann dürfen wir Kunst und Kultur nicht ausnehmen", begründete der Präsident der IV Wien, Mag. Georg Kapsch, das Sponsoring. „Genauso wie es die Offenheit gegenüber Zuwandernden geben muss, braucht es auch Offenheit für deren Kulturen, denn beides bringt für Österreich Weiterentwicklung und Innovation, wodurch Neues geschaffen werden kann und Chancen für alle geöffnet werden." Mehr Neugier auf Neues und Weltoffenheit müsse daher dringend in Österreich gefördert werden, denn Migration und Integration sei immer eine „Hol- und eine Bringschuld."
Die diesjährige Preisträgerin in der Kategorie „Kunst und Kultur" ist Mag.art. Maja Osojnik, Musikerin, Sängerin und Komponistin. Sowohl beruflich als auch privat setzt sie sich für Integration ein und versucht Themen wie Migration auch in ihre Kunst einzubinden. Sie sei „ein Role Model für junge Frauen im künstlerischen Bereich, ihr Vorbild soll auch anderen jungen Migrantinnen in Österreich Zuversicht für die Zukunft geben", so Beyrer und Kapsch. Die Industrie sei jedenfalls stolz, auch heuer wieder die „MiA" mit zu sponsern, denn „die oftmals ungenutzten Potenziale bereits in Österreich lebender Migrantinnen und Migranten auszuschöpfen, sowie die Etablierung eines transparenten, kriteriengeleiteten Zuwanderungsmodells in Österreich ist uns ebenso ein Anliegen, wie die Förderung einer weltoffenen, vom gegenseitigen Respekt geprägten Gesellschaft in Österreich."
