Deutsche Börse setzt auf Jenbacher-Technologie von GE
Projekt unterstützt Energieeffizienz- und Emissionsreduktionsziele im Rahmen des EU-Klimaschutzpakets.Deutsche Regierungsmitglieder und Entscheidungsträger feierten Ende November in Eschborn bei Frankfurt a. M. das Richtfest des neuen 21-stöckigen Gebäudes der Deutschen Börse, in dem ein aus zwei Einheiten bestehendes Jenbacher Blockheizkraftwerk (BHKW) von GE installiert wird. Dieses wird die Finanzzentrale ab kommendem Frühling verlässlich und effizient mit 1,6 MW elektrischer und thermischer Energie versorgen.
In den wärmeren Monaten dient das heiße Wasser aus dem Kühlkreislauf des BHKW als Antriebsquelle für zwei Absorptionsanlagen zur Klimatisierung, in kälteren Perioden wird die Wärme zur Beheizung des Gebäudes genutzt. Die nicht vor Ort benötigte Energie wird in das lokale Stromnetz eingespeist und erhöht damit die Verlässlichkeit der Energieversorgung rund um Frankfurt. Ein weiteres Plus der neuen Anlage ist ihr dank des Einsatzes von Erdgas besonders umweltfreundlicher Betrieb.
Das neue Blockheizkraftwerk erhöht entscheidend die Energiesicherheit. Gleichzeitig betont dieses Vorzeigeprojekt die Erfolge der deutschen Regierung und Wirtschaft in der Umsetzung der EU-Ziele zur Emissionsreduktion und Energieeffizienz.
Jenbacher - die Gasmotorensparte von GE Power & Water
Die Gasmotorensparte von GE zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Gasmotoren, Gen-Sets in Containerbauweise sowie Blockheizkraftwerken zur lokalen Energieversorgung. Zusätzlich werden umfassende Serviceleistungen angeboten.
Die in Jenbach erzeugten Motoren decken einen Leistungsbereich von 0,25 bis 4 MW ab und zeichnen sich durch hohe Brennstoff-Flexibilität aus: Sie können sowohl mit Erdgas als auch mit verschiedensten Bio- und Sondergasen aus Landwirtschaft, Bergbau, Industrie oder Abfallwirtschaft betrieben werden. Eingesetzt werden die innovativen Lösungen aus Jenbach primär zur dezentralen Energieversorgung
von größeren, kommunalen Gebäuden sowie von Gewerbe- und Industriebetrieben. Je nach Kundenwunsch wird Gas dabei in Strom, Wärme und/oder Kälte umgewandelt. Patentierte Verbrennungssysteme sowie ein ausgereiftes Motor- und Anlagenmanagement ermöglichen Spitzenwerte in Sachen Wirtschaftlichkeit, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit.
Die Gasmotorensparte von GE hat ihren Hauptsitz und ihre Produktionszentrale im Tiroler Ort Jenbach, wo auch rund 1.400 der weltweit mehr als 1.800 Mitarbeiter/-innen beschäftigt sind. Zudem betreibt GE zwei regionale Gasmotor-Montagebetriebe in Hangzhou, China, und Veresegyház, Ungarn.

