18.08.2009
Industrie zu Insolvenzrecht: Reform muss Sanierungschancen für Unternehmen verbessern
IV-VGS Koren: Rasche Umsetzung nötig – Zusammenlegung von Ausgleichs- und Konkursordnung positivDie Industrie begrüßt die von Regierungsseite vorgestellte Reform des Insolvenzrechts grundsätzlich. „Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage für viele Betriebe ist nunmehr vor allem eine rasche Umsetzung erforderlich. Im Zentrum muss dabei stehen, die Sanierungschancen für Unternehmen, die - insbesondere als Folge der Krise - ohne Eigenverschulden in die Insolvenz geraten sind, zu verbessern", betonte der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Peter Koren heute, Dienstag. Dafür brauche es die bestmöglichen Rahmenbedingungen im Insolvenzrecht für Unternehmen.
„Im Mittelpunkt der Reform muss stehen, überschuldeten Unternehmen ein kontrolliertes Sanierungsverfahren zu erleichtern", so Koren. Im Sinne von Vereinheitlichung und Verfahrungsvereinfachung sei es positiv, dass Ausgleichs- und Konkursordnung zu einer gemeinsamen "Insolvenzordnung" zusammengelegt werden sollen. Wesentlich sei auch die Flexibilisierung der Fristen bei der Schließung eines Unternehmens sowie die mögliche Bereitstellung eines „Musterantrages", welcher dem Schuldner die Erstellung eines Sanierungsplanes erleichtern soll, so der IV-Vize-Generalsekretär.[ IV-Newsroom ]
