23.07.2009
Industrie: Hohe Erwartungen an bildungspolitischen Herbst
IV-Riemer begrüßt neuerlichen Anstoß der österreichischen Sozialpartner zur Bildungsreform – Weichen für Wettbewerbsfähigkeit bereits heute stellen„Die Industrie unterstützt den heutigen Vorstoß der Sozialpartner zum Zukunftsthema Bildung. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bedarf es Themen, die den Produktionsstandort Österreich so nachhaltig wie Bildung betreffen, ins Zentrum der Politik gerückt werden", betonte der Bereichsleiter Bildung, Innovation & Forschung der Industriellenvereinigung (IV) Dr. Gerhard Riemer heute, Donnerstag. „Auch wenn die Bewältigung der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise derzeit im Vordergrund stehen muss, gilt es, die Weichen für die Wettbewerbsfähigkeit danach bereits heute zu stellen", so Riemer weiter.
„Österreich braucht als immer noch wohlhabendes Land eines der besten Bildungssysteme der Welt. Hier wäre es sinnvoll, die vorliegenden IV-Strategien, wie zum Beispiel Schule 2020, politisch umzusetzen, betonte Riemer. Schwerpunkte dieses Programms sind die Autonomie für die einzelnen Schulen, Lehreraus- und Weiterbildung und die Verbreiterung der naturwissenschaftlichen und technischen Kompetenzen. Auch bei den Rahmenbedingungen für die Hochschulstrategie Neu der kürzlich beschlossenen UG-Novelle 2009 sieht Riemer Verbesserungspotenzial, das die IV bereits in ihrer Gesamtstrategie angesprochen hat. Diese beinhaltet die Umsetzung der Bologna-Struktur im österreichischen Hochschulsystem und die Erarbeitung sowohl einer Gesamtstrategie für den Hochschulsektor als auch neuer Wege der Hochschulfinanzierung.[ IV-Newsroom ]
