03.07.2009

Industrie für „boomenden Umweltmarkt“ gut gerüstet

Bereits jetzt liefern österreichische Unternehmen zahlreiche Ideen für die Realisierung einer neuen Energiezukunft und tragen durch ihren hocheffizienten Energie- und Ressourceneinsatz ihren Anteil zum Umweltschutz bei.

Als eine „Chance in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Umwelt- und Wirtschaftsinteressen unter einen Hut zu bringen" bezeichnet der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Ing. Mag. Peter Koren die momentane Diskussion zur „Energiestrategie Österreich" in einem aktuellen Gastkommentar im „Wirtschaftsblatt". Er betont, dass dabei vor allem auf eine Verbesserung der Energieeffizienz Wert zu legen sei. Innovationen und Investitionen in diesem Bereich würden Wachstum und hochwertige Arbeitsplätze schaffen und zudem zu Klimaschutz und nachhaltiger Energieversorgung beitragen. Die Steigerung der Energieproduktivität bedürfe einer Stabilisierung des jährlich anwachsenden Endenergieverbrauchs. „Dabei darf aber der Endverbraucher trotz allem nicht einschränkt werden", betont Koren, der daher auf die Wichtigkeit der Entwicklung und Markteinführung neuer Technologien verweist. Auch dem Bereich der erneuerbaren Energien werde eine wichtige Rolle zukommen. In Österreich sei etwa gerade die Wasserkraft "ein zentrales Element zur Erreichung dieser Ziele und damit zur Schaffung von ‚green jobs'."

„Ideen zur Realisierung einer neuen Energiezukunft liefern Österreichs Unternehmen übrigens genug", so der Vize-Generalsekretär. Von der Entwicklung und Forcierung von Elektromobilität und Smart Grids (Digitale Technologien zur Effizienzsteigerung und Sicherheit in der Energieversorgung) bis zum „Mitdenken" von CCS (Carbon Capture and Storage) als Übergangstechnologie sei alles dabei. Sowohl für die Umsetzung der „Energiestrategie Österreich" als auch für den „boomenden globalen Umweltmarkt" sei die österreichische Industrie somit gut gerüstet. Die „klassische energieintensive Industrie" mit rund 170.000 Beschäftigten sei nach wie vor ein wichtiges Standbein der heimischen Wirtschaft und trüge „durch ihren exzellenten hocheffizienten Energie- und Ressourceneinsatz" ihren Anteil zur Umweltentlastung bei. „Österreichs Industrie ist nicht nur eine der umweltfreundlichsten der Welt, sie setzt massiv auf Innovationen im Energie- und Umweltbereich und damit auf ‚green jobs'", schloss Koren.


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